Spanische Gitarre

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Spanische Gitarre - Klassische Gitarre - Konzertgitarre

Als Spanische Gitarre (spanisch guitarra española) versteht man in der Regel eine Klassische Gitarre (spanisch guitarra clásica), auch Konzertgitarre genannt. Diese ist nicht zu verwechseln mit der Flamenco Gitarre, welche selbst eine Unterkategorie der klassischen Gitarre darstellt.

Es handelt sich dabei um ein Saiteninstrument, bei dem die Tonerzeugung ebenso wie die Tonverstärkung rein mechanisch erfolgt. Es wird dabei keinerlei Elektronik verbaut und daher ist auch kein elektrischer Strom zum Betreiben dieses Instrumentes nötig.

Als Saiten werden hier so genannte Nylonsaiten verwendet, wobei in der Regel die D-, A- und E-Saite, noch mit Kupfer- oder Silberdraht umsponnen sind. Je nach gewähltem Saitensatz kann auch die g-Saite mit einem der erwähnten Metalle umsponnen sein.

Bis auf die Mechanik der Wirbel, bei der oft auch Kupfer verwendet wird, wird die Spanische Gitarre aus verschiedenen Hölzern gebaut, aus denen sie dann überwiegend besteht.

Geschichte[Bearbeiten]

Die Spanische Gitarre entspringt der spanischen Vihuela aus der Renaissance. Sie ist die Vorform der heutigen Gitarre. Die Entwicklung der Spanischen Gitarre vollzog sich hauptsächlich auf spanischem Boden. Gaspar Sanz prägte diese Entwicklung maßgeblich mit seiner Gitarrenschule (Instrucción de música sobre la guitarra española) mit, wodurch das Instrument mit den Namen Spanische Gitarre belegt und bekannt wurde. Die Herkunft der Gitarre aus Spanien zeigt sich besonders im Namen, denn dieser leitet sich aus dem Spanischen guitarra ab. Selbst geöang der Name guitarra über das arabisch qīṯāra und letztlich über das altgriechische Wort κιθάρα (Kithara) in die spanische Sprache ein.